Pflegestellen retten Leben
Ein Zuhause auf Zeit gibt kranken, alten oder verwaisten Tieren die Chance, zur Ruhe zu kommen und Vertrauen zurückzugewinnen.
Hier lernen sie die schönen Seiten des Lebens kennen und können sich von ihren Strapazen erholen.
So wird eine Pflegestelle zur wichtigen Brücke zwischen dem Tierheim und einem endgültigen liebevollen Zuhause.

Pflegestellen – Hilfe auf Zeit, die Leben verändert
Pflegestellen sind für unsere Arbeit im Tierschutz unentbehrlich. Immer wieder gibt es Tiere, die dem stressigen Tierheimalltag nicht gewachsen sind:
ältere oder kranke Tiere, verwaiste Katzenbabys, schüchterne oder traumatisierte Hunde und Katzen. Sie alle brauchen ein liebevolles Zuhause auf Zeit, in dem sie sich erholen und Vertrauen zurückgewinnen können.
Warum sind Pflegestellen so wichtig?
​In einer Pflegefamilie lernen wir unsere Schützlinge besser kennen:
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Wie verhalten sie sich gegenüber Kindern oder Katzen?
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Können sie schon an der Leine gehen, sind sie stubenrein, bleiben sie auch einmal allein?
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Sind sie eher sensibel oder draufgängerisch?
All das sind wichtige Informationen für eine erfolgreiche Vermittlung. Gleichzeitig ist eine Pflegestelle für viele Tiere die einzige Chance, ein normales Leben in Geborgenheit kennenzulernen – ein Sprungbrett in ein glückliches Zuhause.
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Welche Voraussetzungen brauche ich?
Zeit, Geduld, Flexibilität und gute Nerven sind die wichtigsten Grundlagen. Besonders in den ersten Wochen, sollte möglichst jemand ganztägig zu Hause sein. Denn viele Hunde haben zunächst Verlustängste, manche kennen das Alleinsein nicht oder sind nicht sofort stubenrein. Es braucht also Geduld und Gelassenheit, bis sich der vierbeinige Gast eingewöhnt hat.
Eine Pflegestelle sollte bereit sein, sich auf die Eigenheiten deines Schützlings einzulassen. Vielleicht hält er den Tisch anfangs für eine Liegefläche oder die Vorhänge für ein Spielzeug – vielleicht aber fügt er sich auch sofort problemlos ins Familienleben ein. Jede Pflegestelle ist anders, und genau darin liegt die Herausforderung wie auch die Freude.
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Welche Kosten kommen auf die Pflegestelle zu?
Die Futterkosten werden in der Regel von der Pflegestelle übernommen. Tierarztkosten trägt der Verein, sofern sie mit uns abgesprochen sind (außer in Notfällen, in denen sofortige Hilfe notwendig ist). Fahrtkosten und kleine Alltagsausgaben übernimmt meist die Pflegestelle selbst. Natürlich freuen wir uns sehr, wenn zusätzlich eine Spende geleistet wird – dafür stellen wir gern eine Spendenquittung aus.
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Kann man sich am Ende wieder trennen?
Ja, das ist möglich,auch wenn es manchmal schwerfällt. Der Abschied ist oft mit Tränen verbunden, doch die Freude überwiegt:
Zu wissen, dass einem Tier der Weg aus schlechten Bedingungen in ein liebevolles Zuhause geebnet wurde, ist unbezahlbar. Sobald die ersten Fotos und Nachrichten aus dem neuen Heim eintreffen, wird deutlich, warum sich jede Mühe gelohnt hat.
Haben wir dein Interesse geweckt?
Wer sich vorstellen kann, einem Tier ein Zuhause auf Zeit zu geben und ihm den wichtigen Schritt in ein neues Leben zu ermöglichen, kann Kontakt mit dem Tierheim aufnehmen. Dort wird individuell beraten und gemeinsam besprochen, welches Tier am besten passt.
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02355 6316 (täglich von 14:00 bis 17:00 Uhr)

